Ein Tag mit Andreas – Baden am Staffelsee im SEINZ Naturhotel

Manchmal gibt es Orte, die mehr sind als nur ein Reiseziel. Orte, an denen man nicht nur ankommt, sondern sofort spürt: Hier darf ich loslassen. Genau dieses Gefühl hatte ich im SEINZ Naturhotel in Bad Kohlgrub.

Ich bin bereits am Vortag angereist und wurde sofort positiv überrascht. Mein Zimmer hatte einen wunderschönen Balkon, ein separates Bad und WC und vor allem – keinen Fernseher und kein WLAN. Was im ersten Moment ungewohnt klingt, war im Nachhinein eines der größten Geschenke. Ich konnte sofort abschalten und zur Ruhe kommen. Die warmen Holzböden, die liebevoll gestalteten Gänge mit ihren besonderen Bildern und die spürbare Energie im ganzen Haus haben mir direkt ein Gefühl von Ankommen gegeben.

Am Abend trafen wir uns im Speisesaal mit Andreas, dem Forschungsprojektleiter. In einer sehr ruhigen, klaren und einfühlsamen Art bereitete er uns auf den nächsten Tag vor. Wir bekamen eine Sheapflaume, die den Körper in der Nacht auf die Prozesse einstimmt. Besonders wertvoll war für mich, dass er alles so verständlich erklärt hat, dass keine Unsicherheit blieb – ich konnte mich vollkommen entspannen und darauf einlassen.

Am nächsten Morgen begann mein Badetag bereits früh. Ich durfte schon gegen halb acht starten und war bis 19 Uhr im Wasser und im Prozess. Gebadet wurde im Saunabereich im ersten Stock, wo sich vier Pools befanden. Wir waren eine kleine Gruppe, aber ich war ganz bei mir und meiner eigenen Erfahrung.

Sehr angenehm fand ich auch, dass man sich um nichts kümmern musste: Handtücher wurden gestellt, man brauchte lediglich einen Bademantel und Badeschuhe mitbringen.

Andreas hatte eine Grander-Anlage mitgebracht, wodurch das Wasser eine ganz besondere Qualität bekam. Während des Tages wurden wir zusätzlich mit Zeolith, Dolomit und unterstützenden Nahrungsergänzungen begleitet. Es gab einen Smoothie zwischendurch – und am Abend sogar eine warme Mahlzeit direkt im Pool. Dieses Erlebnis war wirklich einzigartig.

Ein wichtiger Bestandteil des Tages war der Rhythmus: Etwa jede Stunde bin ich aus dem Wasser gegangen, kurz zur Toilette, dann für drei Minuten auf das Schwingungsgerät – eingestellt auf die Frequenz 17 – und anschließend ins Eisbad. Es gab zwei Becken, eines mit etwa 19 Grad und eines mit etwa 14 Grad. Danach ging es wieder zurück ins warme Wasser. Dieser Wechsel war intensiv, aber unglaublich kraftvoll.

Zu Beginn des Tages ging es mir ehrlich gesagt nicht gut. Ich fühlte mich schwach und blass. Doch dann passierte etwas, das ich so noch nie erlebt habe: Andreas begann, auf der Handpan zu spielen – teilweise direkt im Wasser. Begleitet von den Klängen einer Kristallharfe gespielt von seiner Partnerin und einer tiefgehenden Musikanlage entstand eine Atmosphäre, die kaum in Worte zu fassen ist. Es fühlte sich an, als würden sich Spannungen und Schmerzen aus meinem Körper lösen. Danach ging es mir deutlich besser.

Auch die zwischenmenschlichen Momente haben diese Erfahrung besonders gemacht. Die herzliche Umarmung zur Begrüßung, die ruhige Begleitung durch den Tag – ich habe mich jederzeit gesehen und gehalten gefühlt.

Zum Abschluss konnte ich noch die Infrarotsauna nutzen, was den Tag wunderbar abgerundet hat.

Die eigentliche Wirkung zeigte sich für mich jedoch erst in den Tagen danach. Zwei Tage später wurde mir bewusst, was sich verändert hat: Meine Haut ist weich, ruhig und juckt nicht mehr. Meine Haare fühlen sich kräftig und gesund an. Und selbst meine Zehennägel, die lange Probleme gemacht haben, sehen plötzlich deutlich besser aus. Ich fühle mich klarer im Kopf, leichter im Körper – fast so, als hätte ich innerlich Ballast losgelassen.

Auch mein Essverhalten hat sich verändert. Mein Körper zeigt mir plötzlich sehr klar, was ihm guttut – und was nicht mehr.

Diese Erfahrung war für mich etwas ganz Besonderes. Still, tiefgehend und nachhaltig.

Wer sich dafür interessiert, findet auch Austauschmöglichkeiten über einen Telegram-Kanal Badespot am Staffelsee, was ich als schöne Ergänzung empfinde.

Fazit

Das SEINZ ist ein Ort für Menschen, die wirklich abschalten und bei sich ankommen möchten. Und dieser Tag mit Andreas war für mich eine Erfahrung, die ich so noch nie gemacht habe.

Ich bin von Herzen dankbar.

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