im November 2024 befand ich mich in einer sehr herausfordernden Lebensphase. Durch meine Spastik hatte ich starke Schmerzen, mein Körper fühlte sich oft steif und unbeweglich an, und viele alltägliche Handlungen waren nur noch mit Hilfe möglich. Innerlich war ich müde und wusste nicht mehr, wie es weitergehen könnte.
Durch ein Video von Frank-Robert Belewsky das mir mein Mann geschickt hatte, kam ich eher zufällig mit dem Thema Basenbaden in Berührung. Zunächst war ich sehr skeptisch. Doch weil mein Leidensdruck groß war und ich das Gefühl hatte, nichts mehr verlieren zu können, entschloss ich mich, diesen Weg auszuprobieren.
Ich nahm Kontakt auf und war im November 2024 für fünf Tage zum ersten Mal beim Basenbaden in Deutschland, begleitet von Linda und Patrick.
Ein geschützter Raum
Während dieser Tage badete ich täglich etwa zehn Stunden und nutzte auch regelmäßig das Eisbecken. In dieser Zeit lernte ich außerdem die Siwave kennen.
Der Raum war achtsam gestaltet und wurde getragen von Düften, leiser Musik, Räuchern und Klangarbeit mit der Motherdrum. Die Atmosphäre war ruhig, zugewandt und von den anwesenden Menschen liebevoll gehalten. Ich fühlte mich gesehen und sicher.
Besonders berührend waren die Löffeleinheiten von Patrick. Danach nahm ich wahr, dass mein Körper weniger steif war und sich freier anfühlte. Diese Erfahrung hat mich tief bewegt.
Veränderungen im Alltag
Nach diesen fünf Tagen war ich schmerzfreier.
Als ich nach Hause kam, bemerkten mein Mann und ich deutliche Veränderungen:
- Meine Augen waren ruhig und klar
- Ich konnte wieder flüssiger sprechen
- Ich konnte Blickkontakt halten
- Ich konnte alleine eine Kartoffel schälen
- Treppen gehen
- in die Badewanne ein- und aussteigen
- mich selbst versorgen, ohne Hilfe
Auch körperlich fühlte sich vieles leichter an, Spannungen ließen nach.
Mir ist wichtig zu betonen:
Es geht nicht darum, von Heilung zu sprechen. Für mich bedeutet das Basenbaden vielmehr eine Möglichkeit, meinen Körper zu unterstützen und einen Zustand zu finden, in dem es nicht weiter bergab geht. Wenn ich das Baden längere Zeit unterbreche, kehren Beschwerden zurück. Gleichzeitig weiß ich heute, was mir gut tut und mich stärkt.
Die Siwave im Alltag
Die Siwave, die ich beim Basenbaden kennengelernt habe, hat mich so überzeugt, dass ich mir im Dezember 2024 eine eigene angeschafft habe.
Seitdem nutze ich sie täglich für meine Übungen. Sie ist zu einem festen Bestandteil meines Alltags geworden.
Hinweis
Wer sich für das Thema Basenbaden interessiert, kann sich bei Bedarf informieren beim Verein:
www.holistic-verein.ch
Dies ist kein Muss, sondern lediglich eine Möglichkeit, sich sachlich und in Ruhe mit dem Thema auseinanderzusetzen.
