Darmsanierung wegen Massiven Schmerzen

Mein Weg aus der Endometriose-Hölle: Wie eine Darmsanierung mich vom Badezimmerboden rettete

Ich teile diese sehr persönliche Geschichte, weil sie zeigt, wie extrem Endometriose sein kann – und welch unerwarteten Weg es herausgeben kann.

Mein Alltag wurde jahrelang von Schmerzen regiert, die jedes Maß sprengten. Es war nicht mehr „nur“ eine starke Regel. Es waren Notfälle. So schlimm, dass ich oft bewusstlos wurde. Mein damaliger Freund (ich heiratete ihn erst 2022) fand mich mehrfach auf dem kalten Fliesenboden der Toilette. Diese Bilder belasten unsere Ehe und meine Psyche bis heute.

Der Verdacht: schwere Endometriose. Eine Operation 2023 schien der einzige Ausweg.

Dann sagte der Chef meines Physiotherapeuten einen Satz, der mein Denken auf den Kopf stellte:
„Was du für eine Ernährung hast, kannst du ja nur Schmerzen da unten haben.“

Sein pragmatischer Rat gab mir Hoffnung und einen Plan: „Probier‘ das 30-Tage-Darmsanierungsprogramm von ‚Artgerecht‘. Das ist dein Ausweg. Und wenn das nicht funktioniert, kann man immer noch operieren.“

Getrieben von der Verzweiflung, aber auch mit dieser klaren Perspektive, wagte ich den anderen Weg. Ich startete die konsequente Darmsanierung.

Die Wirkung war nicht subtil. Sie war revolutionär.
Die Schmerzen, die mich zu Boden zwangen, waren weg.

Was ich daraus lernte:

  • Extreme Schmerzen und Bewusstlosigkeit sind NIEMALS normal – auch nicht bei Endometriose.
  • Der Körper ist ein System: Ein chronisch entzündeter Darm kann wie ein Brandbeschleuniger auf Endometriose-Herde wirken.
  • Indem ich den Darm heilte, senkte ich die systemische Entzündung. Der Schmerz-Teufelskreis wurde durchbrochen.
  • Manchmal liegt die Lösung in einem stufenweisen Vorgehen: Zuerst die grundlegenden Hebel (wie Ernährung) umlegen, und dann bei Bedarf die nächste Stufe (wie OP) angehen.

Heißt das, ich bin geheilt? Die Endometriose ist wohl noch da. Aber der Schmerz, der mein Leben und unsere Beziehung von Anfang an bedrohte, ist kontrollierbar. Ich habe meinen Körper und mein Leben zurück – ohne dass ich mich bisher operieren lassen musste.

Meine Bitte an alle, die ähnlich leiden: Gebt nicht auf. Und fühlt euch nicht allein mit eurer Entscheidung. Die Lösung liegt oft in der kombinierten Kraft von Schulmedizin und ganzheitlichen Ansätzen. Manchmal braucht es den Mut, den vorgeschlagenen Weg zu hinterfragen und einen Schritt zurückzutreten, um einen neuen Ansatz zu versuchen.

Die größte Erleichterung? Mein Mann muss nicht mehr fürchten, mich auf dem Badezimmerboden zu finden. Gemeinsam haben wir diese Hölle durchstanden.

Diese Erfahrung hat mir die alte Redewendung „Du bist, was du isst“ auf schmerzhafteste, aber auch eindrücklichste Weise bewiesen. Meine Ernährung war jahrelang der unsichtbare Schlüssel zu meinem Schmerz – und wurde dann zum Schlüssel für meine Freiheit.

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